NEWSLETTER Nr. 2/2010
Guten Tag,
"Ich habe im Internet vom Unternehmerinnen-Brief gelesen", erzählte uns eine der Bewerberinnen in diesem Frühjahr. Und entschied sich spontan zu einer Bewerbung. Mit Erfolg! Dass die Unternehmerinnen-Geschichten auf unserer Seite Mut machen, das wissen wir, dass sie weitererzählt werden, das wünschen wir uns. Daher erhalten Sie mit diesem Sommer-Newsletter wieder eine ganz aktuelle Übersicht der in den vergangenen zwei Monaten ausgezeichneten Frauen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Weitererzählen!
In diesem Newsletter erwartet Sie:
- U-Brief - das Netzwerk
Über die Grenzen der Regionen hinaus
Neue Koordinatorinnen
U-Brief auf der START-Messe - Gründerinnen-Kultur
MGFFI-Studie: Selbstständig integriert
GEM-Länderstudie 2009
KfW-Gründungsmonitor 2010
IAB: Gründen in der Krise - Sie sind ausgezeichnet!
U-Briefe aus dem Frühjahr 2010 - Aus Erfahrung lernen
Was Patinnen und Paten weitergeben
Gemeinsam für ausgezeichnete Unternehmerinnen
U-Brief – Das Netzwerk
Über die Grenzen der Regionen hinaus
Als Dr. Mechthild Herberhold aus Altena sich um den Unternehmerinnenbrief bewarb, da gab es im Sauerland noch kein Projektbüro. Also stellte sie ihr Expansionskonzept in Ostwestfalen-Lippe vor. Ihren Paten Dr. Alexander Bach hat sie jetzt in Münster gefunden und zwar mit Unterstützung der dortigen Wirtschaftsförderung. Diese wiederum ist auch im Experten-Team vertreten. "So viel gelungene Kooperation freut uns", sagt Christel Zeisler vom FrauenForum. "Das zeigt, dass mit dem U-Brief auch das Netzwerk für Gründerinnen in NRW immer dichter wird." Zur Presseinformation
Neue Koordinatorinnen
Die erste Präsentationsrunde haben sie in ihren Regionen längst bewältigt, jetzt stellen wir sie auch hier vor:
Elisabeth Susewind von der IHK Arnsberg ist unsere U-Brief-Koordinatorin in der Region Hellweg-Sauerland.
Nicole Faber-Zisselmar von der Wirtschaftsförderung im Kreis Mettmann hat in der Region Rhein-Wupper die U-Brief-Fäden in der Hand.
U-Brief auf der START-Messe
Im September startet die diesjährige START-Messe in Essen. Der U-Brief ist am 24. und 25.9. wieder mit einem Stand dabei. Wie in den vergangenen Jahren laden wir auch 2010 wieder Unternehmerinnen, die mit dem U-Brief ausgezeichnet wurden, ein, sich hier zu präsentieren. Wer dabei sein will, kann sich schon jetzt im überregionalen Projektbüro melden: info@unternehmerinnenbrief.de
Neue Studien - neue Zahlen
Gründerinnen-Kultur
Selbstständig integriert
Die Gründungsquote von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte ist fast dreimal so hoch wie die der deutschen Frauen. Auch ihre Bereitschaft auszubilden ist deutlich größer. Das sind Ergebnis einer aktuellen Studie des MGFFI NRW. "Selbständig integriert" gibt es in einer kurzen und einer langen Fassung, als gedruckte Broschüre und als pdf-Datei. (weiterlesen)
Selbstständigkeit als Normalarbeitsverhältnis
Ein relativ hohes Alter deutscher Gründer und Gründerinnnen, große Angst vor dem Scheitern und eine geringe Bereitschaft, Beratungsangebote zu nutzen, das sind Kernpunkte der Ergebnisse im deutschen Länderbericht zum Global Entrepreneurship Monitor. Die GEM-Studie erschien Ende April. "Selbstständigkeit sollte zu einem Normalarbeitsverhältnis werden", schreiben die Autoren und fordern: Unternehmerisches Denken gehört an Schulen und Hochschulen. (weiterlesen)
Kleine Losgrößen
Kleine Losgrößen kennzeichnen auch weiterhin die Gründungsfinanzierung in Deutschland. Das ist ein Ergebnis des KfW Gründungsmonitors 2010. Am 21. Juni wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt. (weiterlesen)
Gründen in der Krise?
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf das Gründungsgeschehen hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einem Bericht zusammengefasst. Ein bekanntes Thema kehrt auch hier wieder: "Die Erhöhung der Gründerinnenquote ist ein geeignetes Mittel zur Erhöhung der Gründungsquote insgesamt und sollte auch weiterhin zu den Zielen der nationalen Gründungsförderung gehören." (weiterlesen)
Gründerinnen aus allen Regionen
Sie sind ausgezeichnet!
Eine Bewerbung lohnt sich. Das bestätigen die Frauen, die ihr Konzept präsentieren und mit dem U-Brief weitergehen: Neue Kontakte, eine gute Referenz, PR und eine Patenschaft.
Diese Unternehmerinnen freuen sich über ihre U-Briefe:
Ilona Lehner, Künstlerei Wahine
Kunstvoll ins Unternehmen
"Wahine" kommt aus dem Hawaiianischen und heißt "Frau" oder "weiblich". Für Ilona Lehner aus Erwitte der richtige Name für ihr Unternehmen. In der Künstlerei Wahine bietet sie Workshops an, lädt zu Events und kreiert und verkauft ihre Objekte. (weiterlesen)
Alexandra Harth, Aufsuchende Autismus- und Familientherapie
"Therapie machen, das ist mein Ding"
In der stationären Einrichtung konnte Alexandra Harth nicht so arbeiten, wie sie es wollte und für richtig hielt. Heute hat sie keine Praxis, "das ist mir viel zu statisch", sondern geht als Autismus- und Familientherapeutin dorthin, wo die Probleme sind. (weiterlesen)
Christiane Berning, Büromanagement
"Die Kunden brauchen eine Allrounderin"
Christiane Berning nennt ihren Arbeitsplatz "Office" und der beschreibt, wie vielfältig und breitgefächert ihre Dienstleistung ist. Eine Büromanagerin braucht nicht unbedingt eine Spezialisierung, ist die Gründerin überzeugt. Und daraus wird noch lange kein Bauchladen. (weiterlesen)
Sylvia Schildheuer, KulturCoach
Coaching für die "menschlichen Visitenkarten"
In Museen oder Galerien sind sie unverzichtbar. Fürs Publikum und die Gäste die ersten Ansprechpersonen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Kasse oder in der Aufsicht. Sylvia Schildheuer hat im Coaching eine neue Zielgruppe entdeckt und als Gründerin eine Nische. (weiterlesen)
Andrea Berrenbaum, bits to dots
Verpackungen von Windeln bis Katzenfutter
Schrumpfsleeves, Flowpacks, Mock-ups. Wer hier passen muss, befindet sich vermutlich in guter Gesellschaft. Die Produkte aus dem Hause bits-to-dots sind speziell. Andrea Berrenbaum produziert mit ihrem Team Kleinstauflagen von Verpackungsmustern und verkauft diese weltweit. Jetzt soll das Unternehmen weiter wachsen. (weiterlesen)
Karen Falkenberg, EDV- und Fotografie-Studienreisen
Reisend die Technik entdecken
Müssen EDV-Schulungen eigentlich in Seminarräumen stattfinden? Könnte es nicht schönere Orte geben, um zu lernen? Wenn dann noch die digitale Bildbearbeitung auf dem Programm steht, ist die Unternehmensidee schon fast perfekt: EDV- und Fotografie-Studienreisen. Karen Falkenberg ist die (Er-)Finderin dieser Nische, mit ihrem Unternehmen Computer-Zauber erschließt sie sich einen neuen Markt. (weiterlesen)
Außerdem wurden in den vergangenen Wochen ausgezeichnet:
Olivia Lindinsch, fraugemacht - Handwerkerinnenservice in Mülheim an der Ruhr
Britta Gies und Silke Laskowski, Inhaberinnen des Café Kaldi in Duisburg
Ulrike Saidi, saidi aquafit - Gesundheit durch Sport im Wasser in Dortmund
Ihre Porträts lesen Sie in Kürze auf der Website und auch hier im nächsten Newsletter.
Inspirationen von Paten und Patinnen
Aus Erfahrung lernen
Wieder wurden in den Regionen Unternehmerinnen und Unternehmer gefunden, ehrenamtlich für den U-Brief engagieren und ihre Erfahrungen weitergeben wollen.
Dr. Alexander Bach, Inhaber des FAUN Café & schöne Dinge in Münster, begleitet Dr. Mechthild Herberhold
Sich den Rollenwechsel zutrauen
Alexander Bach und seine Frau Christine haben eine Menge gewagt, als sie vor zwei Jahren ihr Berufsleben noch einmal komplett auf den Kopf stellten und unter die Gastronomen gingen. Als Unternehmenspate knüpft der promovierte Jurist mit dem Thema Ethik auch an seine frühere Tätigkeit als Compliance Anwalt an. Als Pate beim U-Brief kann er mit Tipps und Kontakten helfen, aber vor allem mit seinen Erfahrungen als Gründer. Für einen Laden mit einem ungewöhnlichen Konzept und eine Freiberuflerin gilt dasselbe, um das Profil zu schärfen: "Auch mal mutig was weglassen." (mehr)
Es gibt eine weitere neue Patenschaften:
Jürgen Kohns, Seniorberater von der Initiative "Alt hilf Jung e.V.", begleitet Andrea Berrenbaum, bits-to-dots
Inga Meeder-Dresrüsse, Physio-Zentrum Ummeln, begleitet Andrea Schlack, Glücksbringer Kinderkleidung
Susanne Lechtermann, Inhaberin der Buchhandlung am Kirchplatz in Steinhagen, begleitet Tanja Gehring, Rosinenpicker
Im nächsten Newsletter stellen wir sie vor.







