Dipl. Ing. Claudia Stork - SiM - stork interaktive medien
Ausgezeichnet: 12.2011
Branche: Medien & Kommunikation
Stuer Esch 2
46325 Borken
Telefon: 0 28 61 - 6 59 79
Mobil: 01 57 - 74 39 64 77
Mail: post(at)sim-medien.de
Web: http://www.sim-medien.de
Ein Board für die interaktive Kommunikation
Eine typische Tagungssituation: Präsentation per Powerpoint, dann ein Brainstorming mit dem Filzstift am Flipchart, Kommentare und Anregungen werden im Protokoll gesammelt, das Brainstorming kommt als Fotoprotokoll angehängt in die Mail. „Medienbrüche“ nennt Claudia Stork die technische Seite dieser Arbeitsweise. Die Lösung, die sie Unternehmen vorschlägt, um im System und damit in einem Arbeitsprozess zu bleiben: die Arbeit mit dem Whiteboard.
SIM – stork interaktive medien heißt das Unternehmen, das die diplomierte Agraringenieurin Mitte 2011 gegründet hat. Spezialisiert ist Claudia Stork auf die Beratung rund um den Einsatz von Whiteboards und anderen interaktiven Medien. Sie verknüpft den Verkauf der Geräte mit Schulung, Beratung und Support. Einzigartig sei, dass im Präsentationsraum diverse Whiteboards verschiedener Hersteller und deren Software durch Touch and Try und Side by Side-Vergleiche getestet werden könnten. „Die Hardware ist wichtig“, sagt Claudia Stork, „aber entscheidend für die Nutzer ist die Software und die sollte zu den Bedürfnissen passen.“
Denn die Einsatzmöglichkeiten des Boards seien gerade im
Business-Bereich vielfältig. „Im Rahmen der Beratung klären wir zunächst: Wo
liegen die Schwerpunkte, in der Präsentation oder in der teamorientierten Entwicklung?“, so Claudia Stork. „Arbeitet ein Team eher
dezentral und sollten Außendienstler mobil auf gemeinsame Dokumente zugreifen
können?“ Mit einem Whiteboard seien das
Ideenmanagement und die Kommunikation ideal zu unterstützen. So ließen sich nicht nur Dokumente, Ideen und
verschiedene Formate aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen, auch von
unterwegs sei der Zugriff auf die
gemeinsame Plattform oder der Transfer der Daten möglich.
„Teamwork im Business-Bereich mit Hilfe dieser Plattform ist innovativ, macht
Spaß und ist vor allem effizient“, sagt Claudia Stork. Optimal eingesetzt
unterstütze das Board eine intensive Kommunikationskultur. Es helfe, Ideen
zusammenzutragen, zu strukturieren und zu transferieren. „Nach dem Meeting sitzen Sie noch nicht im
Auto, da ist das pdf schon auf Ihrem Smartphone oder Ihrem iPad.“
Während die Technik in Unternehmen vor allem in Tagungs- und Besprechungssituationen die Arbeitsprozesse erleichtere und die ersten Kunden bereits von positiven Erfahrungen berichten, kann sich Claudia Stork auch im Bildungsbereich einen viel intensiveren Einsatz von Whiteboards vorstellen. Ein Whiteboard würde nicht nur die technikaffinen Schülerinnen und Schüler besser erreichen als Kreide an der Tafel, sondern könnte auch Unterrichtsergebnisse speichern und leicht für die Folgestunde abrufbar machen. „Ein Tafelbild ist schnell weggewischt.“ Auch aktuelle Ereignisse ließen sich durch den Internetzugang und die Visualisierung am Board leichter in den Unterricht einbeziehen. „Medienbrüche an der Schule kosten viel Zeit und Konzentration“, sagt Claudia Stork. Ihr Ziel sind auch hier ganzheitliche Medienkonzepte.
Claudia Stork kennt den Schulbetrieb von innen. In den vergangenen drei Jahren hat sie als Lehrerin an einer Hauptschule technische Fächer unterrichtet, parallel ist sie seit vielen Jahre in der IT-Schulung beschäftigt. „Mir macht der Schulungsbereich einfach großen Spaß“, sagt sie über ihre Motivation zur Gründung. Mit der Entdeckung des Whiteboards und seiner Einsatzmöglichkeiten, zugleich aber der fehlenden Beratung und Schulung, hatte sie ihre Nische für die Selbstständigkeit entdeckt.
Spannend für Bildung und Business seien weitere Medien, die digitalen Anzeigetafeln (digital signage), die die Zettelwirtschaft am Schwarzen Brett ersetzen und die aktuelle Produkt- und Informationsübermittlung unterstützen. „Kombiniert man beide Techniken so kann aus dem reinen Schwarzen Brett und der reinen interaktiven Tafel ein intelligenter Hotspot der Firma oder der Schule werden.“
Claudia Stork ermutigt ihre Kundinnen und Kunden, sich im Rahmen eines Informations-Workshops, oder einer Schulung der innovativen Technik schrittweise zu nähern und mit der eigenen Praxis zu verbinden. In ihrem umgebauten Bauernhaus hat sie einen einladenden 130 Quadratmeter großen Schulungsraum eingerichtet, wo sie die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher Whiteboards präsentiert. Hier kann gelingen, was sie selbst erlebt hat: Von der Begeisterung für die Technik angesteckt zu werden und zu erkennen: „Technik is just a tool.“



