Agnes Kowalska - Xpress Service
Telefon: 0 28 64 - 3 68 03 12
Mobil: 01 63 - 1 33 07 40
Mail: kowalska(at)xpress-service.de
Web: http://xpress-service.de
„Ich verkaufe Gastgebertum"
Jedes Event, ob Messe, Konzert oder Ausstellung, lebt auch vom leiblichen Wohl. Agnes Kowalska ist Profi, wenn es um die Organisation des mobilen Caterings auf Großveranstaltungen geht. Mit ihrem Unternehmen Xpress Service organisiert sie Cocktailbars, Crepes-Stände und Kaffee- oder Saftbars.
Zu ihren Kunden gehören die Messe Essen, die Esprit Arena Düsseldorf oder die Halle Münsterland. Xpress Service bedient nicht nur das Messegeschäft, im Mai 2011 ist Agnes Kowalska mit ihrem Team für die Saftcocktails und Crepes beim Eurovision Song Contest verantwortlich. Eine schöne Referenz. „Ich hatte nicht erwartet, dass ich so schnell bei großen Kunden erfolgreich sein würde“, sagt die Gründerin über die rasante Entwicklung ihres Unternehmens. 2010 ist sie offiziell in die Selbstständigkeit gestartet, schon vier Wochen nach der Gründung war der erste Wachstumsschritt fällig. Aus dem ursprünglichen Cocktail-Konzept wurde schnell mehr. Xpress fungiert jetzt als Dachmarke für unterschiedliche mobile Catering-Konzepte. Mit ihrem modernen Crepes-Stand hat sie es bis auf die Business-Messen geschafft, wohl wissend, dass diese dort bislang nicht gern gesehen waren.
„Ich verkaufe Gastgebertum“, sagt Agnes Kowalska auf die Frage nach dem Grund für die positive Resonanz. „Als Dienstleisterin sorge ich dafür, dass meine Kunden gute Gastgeber sein können.“ Hohe Qualität und absolute Zuverlässigkeit, das seien die entscheidenden Qualitäten. „Wenn ich zwei Servicekräfte ankündige, dann stehen da zwei.“ Dass das in der Branche nicht selbstverständlich ist, weiß Agnes Kowalska. Schließlich hat sie jahrelang nicht nur in der Gastronomie, sondern im Eventmanagement gearbeitet. Die Strukturen der Branche zu kennen, war ein absoluter Vorteil beim Start. „Alle Veranstaltungsorte sind gleich organisiert“, sagt die Unternehmerin. „Es gibt einen Hauscaterer und einen Betriebsleiter. Sie müssen einfach wissen, wen Sie ansprechen müssen.“
Agnes Kowalska weiß nicht nur „wo man angreifen muss“, sondern auch, dass sie Kunden gewinnen kann, wenn sie als kreative Partnerin flexible Lösungen ermöglicht. Und so ist offen, auf welche Angebotspalette und wie viele laufende Bar-Meter das kleine Unternehmen noch anwachsen wird. Derzeit sind es 110 – bei einer Länge von 1,50 Meter pro Verkaufsstand ist da schon eine Menge Logistik erforderlich. Angestellt war sie das „Mädchen für alles“, sich in der Kundenakquise und -betreuung, im Marketing und in der Buchhaltung auszukennen, kommt ihr jetzt zugute.
Die ersten Monate hat Agnes Kowalska allein bewältigt, jetzt will sie eine 20-Stunde-Stelle für die Projektleitung schaffen. Ihr Unternehmen wächst vom Home-Office aus. Das Dachgeschoss des Einfamilienhauses ist Büroetage, der Keller fungiert als Lager. Dass die Schwiegereltern in Reken ganz in der Nähe wohnen und sich auch um den Sohn kümmern können, erleichtert die Organisation in ihrem Run-um-die-Uhr-Job. „Ich wollte immer selbstständig sein“, sagt die Gründerin, die neben dem Germanistik-Studium als Quereinsteigerin in die Gastronomie rutschte. Sie weiß, wie viele Menschen in dieser Branche von einer Selbstständigkeit träumen und zugleich Angst vor dem Hürden haben.
Dass sie sich für die Zukunft von Xpress ein Franchise-Konzept vorstellen kann, ist nicht nur eine Wachstumsperspektive. „So könnte ich auch Menschen beim Schritt in die Selbstständigkeit unterstützen.“ Und so kommt ein ganz alter beruflicher Wunsch wieder zum Vorschein: „etwas machen, womit ich anderen helfen kann.“



