Sarah Eichhorn - Gründungsberaterin HWK Oberhausen
Patenschaft: Nadine Bäcker
Branche: Beratung & Coaching
Unternehmensberaterin Zukunfts-Initiative Handwerk NRW
46049 Oberhausen
Telefon: 02 08 - 8 20 55 39
Mail: eichhorn(at)hwk-duesseldorf.de
Web: http://www.hwk-duesseldorf.de
„Mit Visitenkarten und Flyern ist es nicht getan“
Sarah Eichhorn, Gründungsberaterin im StarterCenter Oberhausen, ist Patin von Nadine Bäcker
Eigentlich sind Handwerkerinnen und Handwerker im Vorteil. Weil sie ohnehin kreativ sind. Und genau diese Eigenschaft ist gefragt, wenn es darum geht, für die eigenen Produkte und Leistungen Marketing zu betreiben. „Aber“, sagt Sarah Eichhorn, „gerade Handwerker verstecken sich oft hinter ihren Werkstücken.“ Die Gründungsberaterin im StarterCenter Oberhausen begleitet überwiegend junge Unternehmen im Handwerk. „Deren Marketing-Budgets sind oft viel zu niedrig, die Aufgabe wird total unterschätzt.“
In den vergangenen zwei Jahren hat Sarah Eichhorn als Unternehmensberaterin für die Zukunftsinitiative Handwerk NRW gearbeitet und dort vor allem mit dem Schwerpunkt Marketing beraten. „Mit Visitenkarten und Flyern ist es nicht getan“, sagt sie. „Die Markterschließung erfordert eine langfristige Strategie und die kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit.“ Denn neben den unverzichtbaren Medien, zu denen auch eine funktionierende Website gehört, sei es vor allem das Networking, in das Gründerinnen und Gründer investieren sollten. „Kommunikatives Auftreten gehört zur Unternehmerpersönlichkeit“, sagt sie. „Wer neu am Markt ist, sollte sich Netzwerken anschließen und vor allem das Internet und die dortigen Möglichkeiten nutzen, um präsent zu sein.“
So könne zu einem teuren Ladenlokal auch ein Webshop eine Alternative sein ein Baustein in einem starken virtuellen Marketing sein. Oder man löse die Standortfrage in Kooperation mit anderen Betrieben und versuche so, für die eigenen Produkte eine Ausstellungsfläche zu finden. „Kleine Orte“, so der Rat von Sarah Eichhorn, „eignen sich hervorragend, um in der Öffentlichkeit präsent zu sein.“ Denn in den großen Städten oder Innenstädten könne ein Gründer schnell untergehen. An Ideen gibt es keinen Mangel – auch dabei kann der Austausch in Netzwerken helfen. „Bloß nicht sitzen und auf Kunden warten.“



