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Mit Kreativität zum Ziel
„Wahine“ hat sie ihre Künstlerei genannt, das Wort kommt aus dem hawaiianischen und bedeutet "Frau" oder "weiblich". Ilona Lehner wird unter anderem auf Reisen und Begegnungen mit anderen Kulturen oft zu neuen Kunstwerken inspiriert. „Ein Urlaub auf Hawaii ist dafür ein gutes Beispiel, denn danach entstanden viele neue unterschiedliche Objekte. Letzten Endes hat mich der Aufenthalt dort so inspiriert, dass er mir sogar bei der Namensfindung für die Künstlerei geholfen hat.“ Doch auch in der Heimat hat die Erwitterin ein waches Auge für Details und Formen. Nicht umsonst betätigt sie sich in der Gartenkunst. „Mich inspirieren Natur und Garten immer wieder zu neuen Objekten, die ich dann mit meinen Werkstoffen umsetze. Auf diese Weise entstehen sehr unterschiedliche Objekte.“
Ilona Lehner kreiert Skulpturen und Plastiken. Warum eigentlich? Die Antwort kommt prompt: „Es ist die Ambivalenz, die mich in der Erstellung von Skulpturen und Plastiken so fasziniert. Mit dem Werkstoff Ton habe ich die Möglichkeit, Plastiken aufzubauen und so gestalterisch tätig zu sein. Wenn ich mit Stein arbeite, habe ich den gegenläufigen Prozess – ich reduziere auf die Form, die ich im Stein erkenne. Beide Arten zu arbeiten sind für mich immer wieder faszinierend und beflügeln mich, Neues zu erschaffen.“
Den Wunsch, sich mit ihrer Kunst selbstständig zu machen, hatte sie schon immer. Vor einigen Jahren fasste sie sich schließlich ein Herz: Die Industriekauffrau begann, nebenberuflich Kreativ-Workshops anzubieten und nahm an der Veranstaltung „Offene Gartenpforte im Kreis Soest“ teil. Im eigenen Künstlergarten präsentierte sie ihre Garten- und Kunstobjekte. Schnell signalisierten Besucher und die ersten Galerien Interesse an ihrer Kunst. Nun war der Anfang getan - und als dann Veränderungen in ihrer beruflichen Laufbahn anstanden, zögerte Ilona Lehner nicht lange, sondern nahm an einem Existenzgründungsseminar teil. Danach gab es kein Halten mehr: Im Frühjahr vergangenen Jahres öffnete die Künstlerei Wahine in Erwitte-Schmerlecke ihre Pforten.
Seitdem ist Ilona Lehner unternehmerisch sehr aktiv. Neben den unterschiedlichen Kreativworkshops und der ständigen Ausstellung der Objekte in der eigenen kleinen Galerie im Künstlergarten, besteht auch die Möglichkeit mittwochs bis samstags Kunstobjekte und Gartenkunst käuflich zu erwerben. Zusätzlich fährt sie regelmäßig ausgesuchte Geschäfte und Galerien an, um dort auch ihre Objekte auszustellen. „Jeder Einstieg in die Selbständigkeit ist mit Risiken verbunden, gerade in der Startphase. Ich habe mich auf diesen Schritt lange vorbereitet und meine Planung entsprechend ausgerichtet. In der Vorbereitung auf die Bewerbung für den Unternehmerinnenbrief und die damit verbundenen Unternehmenspräsentation habe ich mich zusätzlich mit zukünftigen Maßnahmen und Erweiterungen meines Angebots auseinandergesetzt. Diese werde ich nun nach und nach umsetzen.“
An Ideen mangelt es der Künstlerin tatsächlich nicht. So hat sie im Sommer für ein Konzert im Künstlergarten den Musiker Simon Pitney eingeladen. Weitere Events dieser und anderer Art möchte Ilona Lehner in Zukunft quartalsweise anbieten. Geplant sind Aktionstage mit Künstlern anderer Sparten oder auch Kreativ-Workshops für Führungskräfte. Im Sommer wird sie zudem kurze Workshops in Urlaubseinrichtungen der Region geben. Apropos Freizeitvergnügen, Radfahrergruppen sind nach Voranmeldung auch herzlich eingeladen, die Künstlerei zu besichtigen – Radlerjause inklusive.
Kontakt:
Ilona Lehner
Künstlerei Wahine
Lohagener Weg 30
59597 Erwitte-Schmerlecke
Tel.: 02945/200 693
info(at)kuenstlerei-wahine.de
http://www.kuenstlerei-wahine.de

