Analytisch arbeiten und sensibel beraten

CLAUDIA KASTER, experience based HR consulting

Personalarbeit heißt in deutschen Unternehmen schon lange „Human Resources Management“. Wer hier berät, bietet sich als „Consultant“ an und weiß, dass das Spektrum groß ist. Für eine Freiberuflerin, die sich selbst als „Weiterbildungsjunkie“ bezeichnet, genau das richtige Umfeld. Denn vom Bewerber-Coaching, über Umstrukturierungen, Weiterbildungskonzepte, Talentmanagement, Personalmarketing bis zu Outsourcing- oder Outplacement-Beratung – die freiberufliche Personalberaterin Claudia Kaster ist nicht nur als Bankkauffrau und Diplom-Ökonomin gut auf ihren Job vorbereitet. „Experience based“ nennt sie ihr Angebot und profiliert sich mit beruflichen Erfahrungen ebenso wie mit bescheinigten Qualifikationen.

Ende 2008 entschied sich Claudia Kaster zum Schritt in die Selbstständigkeit. Bis dahin hatte sie auf zahlreichen Stationen ihr Profil als Personalerin geschärft. Sie entwickelte PE-Konzepte für eine Bank, war Abteilungsleiterin in einem Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs, sie arbeitete bei einem internationalen Konzern und begleitete dort zuletzt das Personal- und Organisationsteilprojekt eines internationalen Effizienzsteigerungs-Programms. Als die Projektbefristung dieses Jobs endete, stellte sich für die inzwischen 40-Jährige die Frage, ob sie – wie immer häufiger bedacht – als Freiberuflerin weitermachen sollte.

Unter anderem hatte ihr eine Mentorin mal gesagt, sie hätte den „drive“ und das Know-how dazu und doch, sagt Claudia Kaster, „hatte ich nicht den Mut“. Letztlich ließ sie den Bauch entscheiden, schlug zwei attraktive Stellenangebote aus und gründete experience based HR consulting. Denn das Bauchgefühl sagte: „In deinem Alter hast du das Standing für die Beratung und wenn’s nicht klappt bist du immer noch jung genug, um einen neuen Job zu finden.“
Ursprünglich hatte Claudia Kaster sich auf das Interimsmanagement spezialisieren wollen. Doch die wirtschaftliche Krise macht gerade dieses Segment schwer zugänglich. Also steht im Moment eher die zeitlich befristete Unterstützung von Unternehmen an, die den Betrieb umstrukturieren oder entlassen müssen. Von der Krise profitieren heißt dann für Claudia Kaster zum Beispiel, im Auftrag einer Transfergesellschaft ehemalige Nokia-Mitarbeiter zu coachen und zu beraten. Daneben hat die Ökonomin einen Lehrauftrag an der Fachhochschule inne und bietet Weiterbildungseinrichtungen, Existenzgründern sowie Klein- und mittelständischen Unternehmen Beratung, Workshops und Trainings zur Personalentwicklung, zum Arbeitsrecht und zu Gründungsfragen sowie Coachings zur Karriereberatung an.

„Am schönsten finde ich die Beratung und das Coaching“, sagt Claudia Kaster. „Nur Konzepte zu entwickeln, ohne mit den Menschen zu arbeiten, das ist nichts für mich.“ Die Verknüpfung von Personalentwicklung und Arbeitsrecht hält sie für die besondere Mischung, um sich auf dem unüberschaubaren Beratermarkt zu unterscheiden. „Ich beherrsche die Grätsche“, sagt sie über ihr Profil. „Ich kann analytisch arbeiten und sensibel beraten.“ Im Ökonomie-Studium hatte sie sich auf arbeitsrechtliche Fragen konzentriert, in den berufsbegleitenden Weiterbildungen u.a. zum Coach, NLP-Practitioner, Trainer und Ausbilder qualifiziert.
Claudia Kaster weiß von sich, dass sie „das Risiko nicht wirklich liebt“. Dennoch geht sie zuversichtlich in die Selbstständigkeit, nutzt Empfehlungen und Kontakte und beherzigt, was sie auch ihren Kunden vermittelt: „Sich selbst treu bleiben“.

Kontakt:
Claudia Kaster
experience based HR consulting
An den Flachskuhlen 3
45894 Gelsenkirchen
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Fax: 02 09 / 38 99 19-8
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